Verpflegungsmehraufwand - Steuer-ABC

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Ist der Arbeitnehmer aufgrund des Arbeitsverhältnisses längere Zeit von seinem Lebensmittelpunkt (= Heimatwohnsitz) abwesend, können unter Berücksichtigung der Dauer seiner Abwesenheit folgende Beträge pauschal steuerfrei durch den Arbeitgeber erstattet werden oder im Rahmen der Einkommensteuererklärung als ð Werbungskosten geltend gemacht werden:

  • Abwesenheit mindestens 8 Stunden, aber weniger als 14 Stunden:  6 Euro täglich;
  • Abwesenheit mindestens 14 Stunden, aber weniger als 24 Stunden: 12 Euro täglich;
  • ganztägige Abwesenheit (von „0.00 Uhr bis 24.00 Uhr"): 24 Euro täglich.

    Es ist gleichgültig, ob es sich bei der Auswärtstätigkeit um eine Dienstreise, einen Dienstgang, Fahrtätigkeit oder Einsatzwechseltätigkeit handelt. Die Pauschalbeträge haben Abgeltungscharakter, d.h. ein Einzelnachweis höherer Verpflegungsmehraufwendungen ist nicht mehr möglich.

Es ist gleichgültig, ob es sich bei der Auswärtstätigkeit um eine Dienstreise, einen Dienstgang, Fahrtätigkeit oder Einsatzwechseltätigkeit handelt. Die Pauschalbeträge haben Abgeltungscharakter, d.h. ein Einzelnachweis höherer Verpflegungsmehraufwendungen ist nicht mehr möglich.

 
UNSER TIPP: Ihre tatsächlichen Aufwendungen sind höher? - Der Arbeitgeber kann den für Sie steuerfreien Erstattungsbetrag für Verpflegungsmehraufwendungen auch verdoppeln: In Höhe der Pauschalen erfolgt die Auszahlung grundsätzlich steuerfrei; den gleichen Betrag kann der Arbeitgeber noch einmal auszahlen, jedoch pauschal versteuert mit 25 Prozent!  

*Die Texte zum Steuer-ABC sowie den TIPPS hat uns freundlicherweise Frau Petra Ackers-von Thenen, Dipl. Betriebswirtin/Steuerberaterin zur Verfügung gestellt: E-Mail: Petra.Ackers-vonThenen@web.de 


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Beschäftigte des öffentlichen Dienstes, die einer Nebenbeschäftigung nachgehen möchten, müssen vor der Aufnahme eines Nebenjobs besondere Vorschriften beachten. Dies gilt für Tarifbeschäftigten (Angestellte und Arbeiter) ebenso wie für Beamtinnen und Beamte.

Selbst Rentner und Ruhestandsbeamte sollten sich darüber informieren, was sie tun dürfen und wieviel man hinzu verdienen darf. Das Nebentätigkeitsrecht ist in Bund und Ländern unterschiedlich geregelt. Wie bei vielen anderen Regelungen orientieren sich zwar die meisten Landesvorschriften an denen des Bundes, dennoch gibt es Besonderheiten, die von Nebenberuflern beachtet werden sollten. Der DBW gibt hierzu einen Ratgeber als OnlineBuch heraus, der die Grundzüge des Nebentätigkeitsrechts verständlich erläutert und den Nebenberuflern wichtige Tipps für den Schriftwechsel mit der Dienststelle gibt. Daneben findet der Leser eine Auswahl der wichtigsten Rechtsvorschriften zur Nebentätigkeit.

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